CAS DevOps Leadership

Programme

Die digitale Wirtschaft lebt von immer schnelleren Release-Zyklen, mit neuen Services und Businessanforderungen bei zunehmenden Qualitätsansprüchen. Routine- und planmässig werden, basierend auf den DevOps-Prinzipien, bei Google, Amazon, Facebook und Co. pro Tag Hunderte oder gar Tausende Zeilen Code ausgeliefert.

Dabei ist DevOps nicht ein Synonym zu Agile. Agile Entwicklung kann sinnvollerweise Bestandteil von DevOps sein, fokussiert sich als Vorgehen jedoch auf die reine Herstellung eines Produktes. DevOps hingegen gestaltet den gesamten Wertstrom und begleitet das Produkt End-to-End über seinen gesamten Lebenszyklus. Dabei werden nicht nur Development, sondern Operations, Business, Security, Testing bzw. Quality als Team eingebunden, um dem neuen Takt der digitalen Welt standzuhalten.

Continuous Delivery als Erfolgsgarant für Reproduzierbarkeit von Software hingegen, ist nicht nur den grossen Unternehmen überlassen. Kleine und mittelständige Unternehmen können ebenfalls profitieren, wenn deren Mitarbeitende geschult sind und DevOps im Tagesgeschäft gemeinsam verankern.

Modul 1: DevOps Flow
Was bedeutet die Wertflussorientierung, der Flow, in der DevOps-Philosophie? Was ist der Unterschied zu Agile? Wie lässt sich DevOps im Rahmen des IT-Service-Management (ITSM) betrachten? Die Teilnehmenden lernen was hinter DevOps steht und warum so viele Unternehmen den Ansatz erfolgreich anwenden. Es stehen die verschiedenen Disziplinen und deren Integration hinsichtlich Kollaboration, Prozess und Feedback im Vordergrund. Nach Abschluss des Moduls können die Teilnehmenden die Grundprinzipien des DevOps mit Kultur, Automation, Lean, Measurement und Sharing auf ihre eigene Umgebung reflektieren und verstehen.

Modul 2: DevOps Leadership
Im Modul 2 lernen die Teilnehmenden, wie sie DevOps-Teams bilden und welche Faktoren durch Führungskräfte beeinflusst werden können. Es wird aufgezeigt, wie Werteströme analysiert und diese hinsichtlich der Gesamtanforderungen überarbeitet oder ausgerichtet werden. Leadership umfasst die Steuerung, Motivation und kulturelle Ausrichtung des Teams. Customer Centric Actions stellen die Kundenbeziehung in den Fokus, die eine verankerte Feedback-Kultur verlangt und den End-to-End-Gedanken in konkrete Massnahmen überführt. Die Teilnehmenden sind nach dem Modul in der Lage, DevOps-Umgebungen hinsichtlich Maturität zu bewerten, eigene Strategien und Konzepte zu entwerfen und selbst Einfluss auf konkrete Alltagssituation nehmen zu können

Modul 3: Continuous Integration
Im Rahmen von Continuous Integration lernen die Teilnehmenden, wie kundenzentriert Produkt Management und Staging realisiert werden kann. Dabei spielt die Automatisierung um Build-Routinen von Programmcode eine zentrale Rolle. Es werden viele Arbeitsschritte automatisiert, sodass Integrationsprobleme frühzeitig und laufend aufgedeckt werden. Zudem können ständig lauffähige Abbilder von Services und Applikationen verfügbar gemacht werden, die für Produkt-Lebenszyklen einen positiven Nutzen bringen. Die Teilnehmenden können sich einen Überblick hinsichtlich vorhandener Integrationswerkzeuge machen, lernen Repository sowie Artefakte kennen und können selbst damit experimentieren.

Modul 4: Continuous Testing
Continuous Testing ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im DevOps-Prozess. In diesem Modul werden den Teilnehmenden verschiedene Test-Methoden aufgezeigt, die im Kontext von Web-Entwicklung zielführend sind. Zudem wird die Testautomatisierung als zentraler Ansatz hinter dem kontinuierlichen Testing beleuchtet. Die Vielzahl an Werkzeugen macht es Anwenderinnen und Anwendern schwer, sinnvolle Werkzeuge zu identifizieren. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, verschiedene Lösungen kennen zu lernen und zu erproben. Dabei werden das Issue Tracking verfolgt und bedeutsame Metriken im Kontext von Continuous Testing erarbeitet.

Modul 5: Continuous Delivery
Im Modul 5 befassen sich die Teilnehmenden mit Continuous Delivery und dem Software-Auslieferungsprozess. Häufig wird DevOps fälschlicherweise mit Continuous Delivery als Synonym verbunden. Jedoch stellen die zwei Methoden eine sinnvolle Ergänzung dar: In der DevOps werden die Dienste erstellt und Continuous Delivery stellt das zugrundeliegende Fliessband dar, welches die Dienste gleichbleibend reproduziert. Diese Bedeutung wird im sogenannten Continuous Delivery Pipelining mit den Teilnehmenden erarbeitet. So steht die Software Quality, Realisierung von Quality Gates und Validierung im Vordergrund des Moduls. Zudem wird eine Reihe von Werkzeugen aufgezeigt, die für den professionellen Einsatz erfolgskritisch sind.

Modul 6: Abschluss
Den Abschluss des CAS bildet die Präsentation einer Projektarbeit, idealerweise aus dem realen Geschäftsumfeld der/des Teilnehmenden. Diese umfasst eine Vertiefung zu einen der Themen aus den Modulen und ermöglicht eine kontextuelle Zusammenführung zwischen Theorie und Praxis. Die Ergebnisse werden im Plenum präsentiert und verteidigt.

Zudem fertigen die Teilnehmenden zu den Modulen ein Lern- und Transfer-Handbuch an, das ihnen zum einen als persönliches Arbeitsdokument für den Einsatz im Unternehmen nutzt und zum anderen als Lernnachweis gilt. Für den erfolgreichen Modul-Abschluss muss dieser Lernnachweis von der Kursleitung akzeptiert werden.

Public Cible

Das CAS richtet sich an Mitarbeitende die sich für Softwareentwicklung interessieren, Enabler aus informatiknahen Abteilungen, IT-Verantwortliche, Software Architektinnen und Architekten, Manager, Consultants, Administrator/innen und Applikationsmanager.

Sign up for our digitalswitzerland newsletter: